Samstag, 20. Juni 2015

Niedersächsisches Neuberliner Flachlandei in Tokyo - Teil 4

Am 3. November führte unser Weg nach Asakusa zum Sensoji Tempel, um uns den Shirasagi-no-mai (White Heron Dance) anzusehen. Ursprünglich in Kyoto aufgeführt, besteht diese Tradition seit rund 1000 Jahren.

In ruhigem Tempo bewegen sich dabei die Tänzer, die mit ihren Vogelköpfen und Flügeln Reiher darstellen, die Nakamise Dori entlang bishin zum Gelände des Tempels, wo dann ein Tanz aufgeführt wird.























Vor und nach dem Schauspiel erkundeten wir die Gegend, die größtenteils aus kleinen Shops besteht. Jede Menge Mitbringsel und eine Unmenge an verschiedenem Essen. So viele Köstlichkeiten an einem Ort! Isabell war nach einer Weile recht genervt, denke ich. Denn man isst in Japan nicht im Gehen, wir blieben also bei jedem Snackstand stehen, bis ich fertig war.





Diese Teig-Teilchen gab es mit allerlei Füllungen. Ich habe mich für Kürbis und Süßkartoffel entschieden, da die beiden Dinge zu meinen Lieblingsessen gehören. Yummy!



Später fuhren wir zurück zum Hotel, um uns für unser erstes Konzert in Japan fertig zu machen!
Im Shinjuku BLAZE fand die Show zum 15. Jubiläum der Band machine statt. Das Duo besteht aus Hakuei (Penicillin) und Kiyoshi (madbeavers).





Der Einlass erfolgte nach Ticketnummern. Da es keine Sitzplätze gab, war danach freie Wahl, wohin man sich stellt. Metallstangen teilten das ganze grob in Reihen ein, die erstaunlich gut eingehalten wurden. Es war etwas befremdlich, wieviel Platz jeder hatte - aber definitiv ein gutes Gefühl.
Das Konzert kann ich kaum beschreiben. Es hat einfach Spaß gemacht. Isabell und ich waren hinterher für Stunden in einem Hakuei-Rausch. Der Mann ist... echt toll.
Meine deutlichste Erinnerung ist, dass er dreimal das Outfit gewechselt hat und wir jedes Mal dachten "Besser geht es nicht" - wobei er uns ehrlich umgehauen hat. Wie schön kann man sein?!

Ein wenig amüsant fand ich, dass das Konzert wirklich gesittet ablief. Alle blieben ruhig, headbangten nur gelegentlich - bis plötzlich, ohne deutliches Zeichen warum, alle ausrasteten und abrockten, als würde die Welt untergehen. Ich war ehrlich einen Moment erschrocken. Alle fingen gleichzeitig an und es war, als hätte man das unsichtbare Zeichen verpasst.

Das Konzert wurde aufgezeichnet. Hier der Trailer zur DVD:


Fotografieren ist auf japanischen Konzerten für gewöhnlich nicht erlaubt, ich habe Online aber ein paar Bilder gefunden. Hier die Quelle: jrock.tokyo





Kommentare:

  1. Takoyaki <3 *yummi*
    Das stimmt, in Asakusa gibt es sooo viiiele leckere Snacks zum probieren, ich bin da jedes Mal wieder total begeistert ^^

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    1. Ja! Meine arme Begleitung xD Ich hätte am liebsten ALLES probiert :)

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