Samstag, 18. April 2015

Oktober 2014

Durch meinen Bericht zum Oktober letzten Jahres tüdel ich mich ehrlich gesagt einzig und allein durch die Bilder auf meinem Handy. Wirkliche Erinnerungen habe ich kaum.

Zu Beginn des Monats war ich bei Tsuyu und am Tag danach war meine liebste Jule mit ihrem Herzblatt in Berlin. Wir trafen uns abends, hatten Cocktails und Whisky.


Mitte des Monats besuchte mich Isabell. Hauptsächlich, weil wir unseren gemeinsamen Japan-Urlaub noch einmal durchsprechen wollten - bei der Gelegenheit erkundeten wir die Mall of Berlin am Potsdamer Platz und fuhren durch die Stadt, um die Beleuchtung der Wahrzeichen im Rahmen des Festivals of Light anzusehen.

 Mittagessen!






In der Woche nach Isabells Besuch bekam ich ein Paket von meiner Oma. Diese wunderbare Frau hat mir ein Kürbisbrot gebacken & geschickt! Ich habe mich wirklich gefreut!
Das ist einfach eine Kindheitserinnerung. Dieses Brot mit Butter und Marmelade - und schon bin ich wieder 8.


Ich glaube meine Mutter war am letzten Oktober-Wochenende zu Besuch. Da keine Fotos davon existieren, kann ich nicht sagen, was wir gemacht haben.

Random Selfie von der Arbeit:

Am 27.10. hatte ich dann meinen letzten HNO-Termin. Ich hatte zur Vorbereitung auf meinen Flug eine Therapie gemacht, die dafür sorgen sollte, dass ich während des Flugs möglichst wenig Schmerzen habe - und vor allem nicht wieder ewig lang taub bleibe. Meine Ärztin war sehr lieb und hat mir ein wenig Angst genommen. Sie meinte, die Medikamente seien gut angeschlagen und das der Flug zwar nicht schmerzfrei, aber zumindest besser als die bisherigen verlaufen sollte.

Am 28.10. ging unser Flieger nach Japan~

Samstag, 11. April 2015

sukekiyo Tour 2014 - Paris, London, Berlin & Bochum

Unverändert, seit mehr als 10 Jahren, ist DIR EN GREY meine Lieblingsband. Ich verfolge auch andere Projekte der Bandmitglieder - Fotografie, Design etc.
Als Kyo seine Band sukekiyo vorstellte, war ich gleich gespannt - und es hat mich nicht überrascht, dass mir die Musik auch sehr gut gefiel. Realistisch betrachtet könnte Kyo vermutlich so ziemlich alles machen und ich wäre dabei. Fangirl-Logik.

Für 2014 kam die Ankündigung, dass es 6 Konzerte innerhalb Europas geben würde. Nach etwas Planung (vor allem das Berechnen der Kosten), entschied ich mich gegen Helsinki und Moskau. Blieben noch Paris, London, Berlin und Bochum, für die ich jeweils ein VIP Ticket bestellte.


Am 16. September nahm ich den Nachtzug von Berlin nach Paris und 13 Stunden später, gegen 9 Uhr, erreichte ich die Hauptstadt Frankreichs. Da meine Beziehung zu dieser Stadt zu dem Zeitpunkt alles andere als positiv war, nahm ich mir für meine Freizeit nicht wirklich etwas vor. Das Hotel hatte ich nah an der Sacre Coeur gebucht, da ich dort am liebsten bin (zumindest wenn sich die Menge an Touristen in Grenzen hält). Ich gab also meinen Koffer ab und stieg die Treppen nach oben.
Den Vormittag verbrachte ich lesend auf den Stufen vor dem Eingang mit dem Blick über ganz Paris. Ich hatte Glück und war die meiste Zeit fast allein.




Frisch gemacht & umgezogen gings dann zur Konzerthalle. Durch das VIP-Ticket erhielt ich früheren Eintritt, eine CD mit Autogrammen, einen VIP-Pass, ein von Kyo gemachtes Polaroid und durfte beim Soundcheck zusehen.
Die Polaroids durfte man verdeckt ziehen. Meins war etwas enttäuschend, aber da ich noch dreimal die Chance haben würde, war ich recht entspannt. Mit den anderen VIPs lachten wir über die Fotos und warteten auf den Beginn.

Eine Tür & ein Rücken...OK.

Viel Interesse an dem Soundcheck hatte ich eigentlich nicht, aber das ganze hat mir letztlich mehr Freude gemacht, als erwartet. Kyo trug bequeme Sachen und wirkte recht entspannt. Vor allem die Mikro-Tests mit all dem "Ah Ah Oh Oh Hah Haaaaa" etc. waren amüsant.
Ich bin wirklich erschreckend leicht glücklich zu machen.

Kurz nach dem Soundcheck durften wir nach vorn an die Bühne. Ich beeilte mich nicht wirklich, da einige Besucher ziemlich klein waren. Ich stand bequem hinter einer Japanerin in der zweiten Reihe. Realistisch betrachtet hätte sie hüpfen können und wäre selbst dann noch nicht in meinem Blickfeld gewesen.

Das Konzert selbst war... unfassbar. Kein Gedrängel, wenig Geschrei. Fantastische Musik. Kyo.
Das Publikum hat größtenteils zugehört und dann in den Pausen zwischen den Songs geklatscht und mal etwas geschrien.
Einmal hat Kyo uns aufgefordert leise zu sein, danach hat das noch besser geklappt.
Super ruhiges Konzert. Aber so... intensiv?
So nah.
Manchmal greifbar nah, aber niemand hat ihn berührt.


An dem Abend lernte ich eine fabelhafte junge Dame kennen, mit der ich mich nach der Show noch ewig vor der Halle unterhalten habe, sodass wir noch dort waren, als die Band den Club verließ. Kyo trug wieder seine Sachen vom Soundcheck. Weil wir niemanden nerven wollten, hielten wir Abstand.


Am nächsten Morgen ging es für mich recht früh mit dem Zug von Paris nach London. Was für eine Erfahrung! Ein fabelhaft organisierter Bahnhof in Paris - alles ist so gut ausgeschildert, dass ich ohne Probleme meinen gebuchten Platz gefunden habe. Von der wunderbaren Organisation dort, kann sich die Deutsche Bahn wirklich eine Scheibe abschneiden!
In recht kurzer Zeit erreichte ich Londen. Ich hatte ein Full English Breakfast, bevor ich mich zu meinem Hotel begab. Den Tag verbrachte ich in verschiedenen 2nd Hand Shops und dann lesend auf dem Vorplatz von Kings Cross - mit einer Tüte Mango Madness.


Umgezogen ging es dann zur Halle.


Mein in London gezogenes Polaroid gefällt mir recht gut~


Das Konzert in London war auch fabelhaft - aber nicht so perfekt wie Paris. Schon beim Soundcheck, war Kyo mit dem Herrn am Mischpult unzufrieden. Die Ansagen von ihm werden übersetzt und dann an die Damen und Herren vom Club weitergegeben. In Paris hatte das gut geklappt, dort aber weniger.
Kyo hat das Mikro mehrmals (!) auf den Boden geschmissen und den Mikrofonständer mit sehr viel Aggression verschoben.
Auch das Publikum war weniger angenehm. Lauter an unpassenden Stellen etc.
Was ist das nur immer mit der guten Stimmung in Paris? Bei den Dir en grey Konzerten 2013 war ich auch so begeistert von den Leuten dort!
Der Bericht klingt irgendwie negativer, als ich will. Ich habs trotzdem genossen. Die Musik war wunderbar und Kyo.
KYO.



Nach dem Konzert wurde mir bewusst, dass ich die CD mit Autogrammen durch die VIP Tickets am Ende 4 Mal haben würde - daher entschied ich in London die kommenden 3 zu verschenken. Direkt nach dem Konzert entdeckte ich in der Halle einen jungen Mann, mit dem ich mich online gelegentlich über Dir en grey/Kyo unterhalte. Ich ging zu ihm und gab ihm meine CD mit den Unterschriften.
Danach gings noch kurz in den Supermarkt für ein Abendessen, bevor ich mich ins Hotel verzog.


Ich liebe Mangos.

Am nächsten Morgen machte ich mich ganz in Ruhe fertig und dann auf den Weg zum Flughafen. Am liebsten wäre ich Zug gefahren, aber für den Tag hatte die Bahn keinen Sparpreis.
Ehrlich, ich hasse Fliegen so sehr, wie ich Mangos liebe. (hehe) Eher noch mehr.
Ich weiß nicht, ob ich das hier schonmal geschrieben habe, aber meine Ohren können keinen Druck abbauen. Adern in meinem Ohr platzen und die Schmerzen dabei sind kaum auszuhalten. Für gewöhnlich bin ich nach einem Flug zwischen 24 Stunden und 3 Wochen fast (oder ganz) taub und das lässt sich nur durch Medikamente wieder lösen.
Vor dem Fliegen an sich habe ich keine Angst, nur vor den Schmerzen.




Zurück in Berlin war ich vorerst taub auf beiden Ohren, am nächsten Morgen aber zum Glück nur noch auf einem (das dafür aber ewig lang).
Am 20. kam die liebe Maria zu mir nach Berlin, abends sind wir gemeinsam zum Club gefahren.
Wir hatten beide VIP-Tickets und so gingen wir zusammen rein.

Mein Polaroid des Tages war sehr... naja. Immerhin mehr von Kyo. Ich glaube die CD von dem Tag habe ich später der lieben Isabell gegeben.


Der Soundcheck verlief alles andere als gut. Das Mikrofon sorgte bei jeder Bewegung von Kyo für pfeifende Geräusche und der Herr am Mischpult bekam es einfach nicht in den Griff. Man konnte deutlich sehen, wie ich Kyo nach einer Weile die Geduld verlor.
Es war ehrlich gesagt ein etwas amüsanter Anblick. Der Herr, der den Ton mischte, war mit Sicherheit etwas über 2 Meter groß und damit sehr, sehr deutlich größter als Kyo. Als das mit dem Ton nach etlichen Versuchen noch immer nicht klappte, hat sich Kyo ziemlich wütend zu ihm gedreht und nur böse geguckt (meckern brachte wegen der Sprachbarriere ja recht wenig) - der Riese ist zusammengezuckt und regelrecht zurückgewichen. Das war ein ehrlich lustiger Moment. (Für alle Zuschauer)
Später bekamen sie den Sound noch etwas in den Griff. Perfekt wurde es nicht.

Als wir dann nach vorn zur Bühne laufen durften, haben Maria und ich uns eigentlich nicht beeilt und sind trotzdem in der ersten Reihe gelandet.

Das Konzert verlief trotz eher schlechtem Soundcheck wirklich recht schön. Das Publikum war gut drauf, an den wesentlichen Stellen recht ruhig. Wunderbar~



Nach dem Konzert ging es für Maria und mich zu meiner Wohnung. Wir schliefen ein wenig, bevor es früh am Morgen mit dem Zug nach Bochum für das letzte Konzert der Tour ging.

Wir trafen an der Halle ein paar Freunde und lernten sehr liebe Ladys kennen!

Polaroid-Bild: Takumi!


Darüber habe ich mich gefreut. Auf den 3 Konzerten zuvor stand ich auf der rechten Seite direkt vor ihm.

In Bochum lief der Soundcheck etwas besser und wir erreichten wieder ohne jegliche Anstrengung einen Platz in der ersten Reihe. Alle hatten sich in die Mitte direkt vor Kyo gedrängelt und der Platz vor Yuichi, den wir auf Wunsch von Maria anstrebten, war komplett frei.
So sah ich das Konzert zum ersten Mal von der anderen Seite.
Die Halle in Bochum hatte komplett auf Absperrungen verzichtet, sodass wir wirklich direkt an der Bühne standen. SO NAH.
Meine Erinnerungen an Bochum sind etwas begrenzt. Ich glaube, es hat mir gefallen. Paris hat es nicht übertroffen - zumindest das weiß ich. Ich habe nur noch ein paar Kleinigkeiten davon genau im Gedächtnis. Einmal hat Kyo sich neben der Box hingekniet und nach vorn gebeugt. Sein Kopf war nur noch wenige Centimeter entfernt.
(Wir haben selbstverständlich trotzdem unsere Hände bei uns behalten.)






Am nächsten Morgen frühstückten wir noch in Bochum, bevor es nachhause ging.

Eins habe ich gelernt: Bitte, für den Rest meines Lebens: jeden Abend ein sukekiyo Konzert.

Mein Song der Woche #11

Rap Monster - DO YOU 


DO YOU DO YOU DO YOU DO YOU
DO THE FUCK YOU WANT
DO YOU DO YOU DO YOU DO YOU
DO THE FUCK YOU WANT
DO YOU DO YOU DO YOU DO YOU
WHAT THE FUCK YOU WANT