Sonntag, 27. Oktober 2013

Special Kurz-Urlaub ➔ Wien || Anreise & Tag 1

Vor 2 Wochen war ich für 3 Tage in Wien, um dort an der Innocent World Tea Party teilzunehmen!
Bei der Planung im Vorfeld stellte ich fest, dass eine Anreise mit dem Bus erheblich günstiger ist, als ein Flug - und da ich mein Geld lieber für Kleider etc. ausgebe, habe ich mich entschieden auf diesem Weg ein wenig zu sparen. Für 33 Euro kommt man von Berlin bis in die Hauptstadt Österreichs.
Um die 10 Stunden Busfahrt so erträglich wie möglich zu machen, habe ich mich entschieden den Nachtbus zu nehmen und so ging es am 10. abends mit Gepäck zum Busbahnhof. Da mir in allen Fortbewegungsmitteln schlecht wird, bin ich auf Reisetabletten angewiesen. Diese kleinen, fragwürdigen Tabletten machen mich fürchterlich müde und so habe ich nahezu die komplette Fahrt geschlafen.


Wir erreichten Wien gegen 6 Uhr morgens und machten uns noch etwas verschlafen auf den Weg zum Hotel. Dort wollten wir eigentlich nur kurz unser Gepäck abgeben, da es für den Check-in zu früh war. Als wir ankamen, erklärte uns die Dame an der Rezeption, dass wir unser Zimmer bereits beziehen können und man uns ein Upgrade in ein höherwertiges Zimmer geben würde! Yay! Mal wieder mehr Glück als Verstand.
So hatten wir die Möglichkeit uns nochmal richtig frisch zu machen und wir entschieden, gleich Lolita zu tragen.
Im Laufe des Vormittags verließen wir dann das Zimmer in Richtung Schloss Belvedere, da ich mir die dortige Ausstellung ansehen wollte. Ich war bereits bei meinem letzten Wien Besuch dort gewesen und meiner Mutter war damals ein Bild aufgefallen, das sie bis heute ein wenig "verfolgt". Da sie sich damals aber weder Künstler noch Namen gemerkt hatte und eine Recherche via Google keinen Erfolg brachte, bestand meine Aufgabe nun darin, vor Ort nach dem Bild zu suchen. 
Da Vivi sich nicht für Kunst interessiert, hat sie draußen gewartet, während ich nach dem besagten Werk suchte und die Gelegenkeit nutzte, noch einmal den Anblick der fabelhaften Bilder von Gustav Klimt zu genießen. 
Die Suche verlief erfolglos, das Bild schien kein fester Bestandteil der Ausstellung zu sein. Es hat sich für mich aber dennoch gelohnt, auch wenn es natürlich etwas gestresst verläuft, wenn man weiß, dass draußen jemand wartet.

Das untere Belvedere
Das Wetter war grau und diesig, aber zumindest nicht sehr kalt.

Wir besuchten im Anschluss das Café Central~


 In freudiger Erwartung auf leckeren Kuchen~

Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen
Klimt Suprise
Ich habe mir gleich zwei Desserts bestellt~ Dazu noch einen Eiskaffee. Wann kommt man schonmal zu so hübschen Leckereien? Hihi...
Das Klimt Suprise war für meinen Geschmack etwas zu süß, aber das Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen war ein Traum!

Nach dem dortigen Besuch schlenderten wir etwas durch die Einkaufsstraßen in Wien und trafen endlich auch auf andere Lolitas. Das war wirklich sehr schön!
Als wir in einem Geschäft waren, kam Daniela (Duplica), um uns zu begrüßen. Am Sonntag erzählte sie mir, dass sie mit der Designerin von Innocent World durch die Stadt gelaufen war und sie uns in dem Laden bemerkt hat! Hätte ich das gewusst, wäre ich mit rausgekommen~ Aber irgendwie schön zu wissen, dass die Designerin uns entdeckt hat. Das macht mich recht grundlos glücklich! Und ich habe passenderweise hauptsächlich Innocent World getragen. Ist bei mir aber wohl eher wenig ungewöhnlich, weil es eben meine liebste Marke ist.
Deswegen bin ich schließlich auch nach Wien gereist. Ich hatte mich schon seit der Ankündigung darauf gefreut und niemand blieb von meinem Outfit-Planungs-Vorfreude-Geschwafel verschont!

Ein Bild von meinem Outfit an diesem Tag:


Kleid, Tasche, OTKs - Innocent World || Bluse - promod || Schmuck - PILGRIM || Schuhe - bodyline

Wir trafen an diesem Nachmittag noch andere Lolitas und als eine von ihnen eine Tüte von Vivienne Westwood trug, fragten wir nach und erfuhren so, dass es einen Store in Wien gibt! Das wusste ich bis dato nicht~
Wir haben uns auf die Suche danach gemacht und dank der Wegbeschreibung und Google-Maps standen wir nach ein paar Minuten vor dem Laden. Ich mag die Sachen von Vivienne Westwood wirklich sehr. Ihr Markenzeichen, der Orbit, ist einfach immer toll umgesetzt - ob als Kette, auf Kleidern oder Taschen. Aber auch ihre schlichten Designs gefallen mir.
Im Laden habe ich mich nach etwas Überlegen für eine Kette entschieden~

Regen, Regen, Regen



Auf unserem weiteren Weg durch die Stadt kamen wir an einem Schuhladen vorbei, in dessen Schaufenster ein außergewöhnliches Paar stand. Es erinnerte mich an StarTrek - irgendwie spacig. 
Alex hatte im Laden nachgefragt, ob man die Schuhe wirklich tragen könne, oder ob sie nur Deko seien und kurzerhand bot man uns an, die hübschen Stücke anzuprobieren. Der Preis von 1.500 Euro hemmte uns, aber der Verkäufer blieb dabei, dass wir sie probieren durften, auch wenn sie sich preislich außerhalb unserer Reichweite befanden. Das nenne ich mal einen entspannten Verkäufer! Entgegen aller Erwartungen konnte man laut der Aussage von Alex sogar recht gut darin laufen.


Etwas später ging es dann - durchnässt vom vielen Regen - zurück ins Hotel. Dort kam es dann zum Streit zwischen Vivi und mir, der sich - zumindest von meiner Seite aus - schon den ganzen Tag angebahnt hatte. Es bleibt nur soviel zu sagen, dass man die Art von Menschen während einer Reise oder dergleichen vielleicht anders oder genauer wahrnimmt, als in der gewohnten Umgebung. Und so angenehm unsere Gemeinsamkeit in punkto Lolita ist - wir passen menschlich einfach nicht zueinander.
Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da es nicht hierhin gehört, wie ich finde. 
Wir haben die Sache danach nach etwas Abstand mehr oder weniger ignoriert und sind in den kommenden Tagen nur etwas distanzierter miteinander umgegangen. Erwachsen genug, es nicht wieder eskalieren zu lassen, denn uns standen ja noch zwei gemeinsame Tage bevor.

Im nächsten Eintrag geht es dann endlich um die lange von mir erwartete Tea Party!

Dienstag, 15. Oktober 2013

24

Am 25. September hatte ich Geburtstag und bin 24 geworden~

Der Morgen begann damit, dass ich Leckereien für meine Kollegen gemacht habe. Bananen-Nougat sowie Schoko-Erdbeer-Muffins.


Meine Schwester schrieb mir in aller Früh die niedlichsten WhatsApp Glückwünsche:


Ich trug an dem Tag mein erstes Kleid von Modcloth, in das ich mich vor mehreren Monat verliebt habe. Der Preis des Stücks lag zu der Zeit allerdings noch bei 99$ und damit über meinem Budget für Alltagskleidung. Eher zufällig bekam ich mit, dass es im Sale landete und ergatterte mir das traumhafte Stück für 29$. Sehr nice!
(Random: In der Zeit zwischen dem letzten und diesem Eintrag färbte ich meine Haare wieder rosa [offensichtlich...])


Bei der Arbeit bekam ich ein Geschenk von meinem Chef~ Er ist immer so lieb und denkt an mich!

Nach der Arbeit traf ich Vivi, die extra für meinen Geburtstag angereist war! Sie gab mir Blumen, setzte mir eine (peinliche) Happy Birthday-Krone auf und so gingen wir dann zu mir, wo sie mir meine Geschenke überreichte.


Der Gutschein ist ein awesome Geschenk, oder?! Was ich mir bei der Innocent World-TeaParty ausgesucht habe, folgt im kommenden Eintrag zur besagten Veranstaltung.

Wir hatten am Nachmittag leckeren Kuchen und ich packte die Geschenke von meiner Oma und meiner Mutter aus:


Eine Kleiderpuppe und ein Kleid von Innocent World! Obwohl meine Mutter Lolita eher wenig leiden kann, hat sie mir ein Kleid geschenkt. Ich bin so glücklich darüber!
Ich hatte ihr ein paar Kleider gezeigt, die ich mag und daraus hat sie dieses ausgewählt - eine typische Wahl für sie. Es war das schlichteste und dann auch noch in grau. Es macht mir wirklich eine Freude, dass sie sich damit auseinandergesetzt hat und ich nun ein Kleid besitze, das selbst sie irgendwie OK findet.
Als Vivi und ich am Abend Essen gingen, habe ich das gute Stück natürlich gleich getragen!



Kleid, Tasche, Cutsew, Overknees & Hut - Innocent World || Jacke - Romantic Neurosis || Schuhe - Secret Shop


Wir hatten später noch ein paar Cocktails, bevor es zurück zu mir ging.



In den Tagen danach kam mich die liebe Lisa besuchen. Wir hatten leckeren Kuchen und ich weiß nicht mehr so genau, was wir gemacht haben (an dem Abend entstanden keine Fotos, daher ists etwas schwer nachzuvollziehen).
Sie gab mir jede Menge leckere & tolle Geschenke, ich war richtig gerührt!


Am Samstag nach meinem Geburtstag kam meine Mutter aus Bremen und besuchte mich. Sie brachte mir einen Stapel lustiger Kürbisse mit, die ich nun nach und nach probiere! Kürbis gehört zu meinen Lieblingsspeisen


Die Geschenke von meiner Schwester brachte sie auch mit - jede Menge Dinge, die ich mag!


Als wir kurz Tsuyu besuchten, bekam ich auch von ihm ein Geschenk. So lieb~


Das ist tatsächlich die einzige Dir en grey CD, die mir noch fehlte (in dieser Version). So aufmerksam von ihm!

Meine Mutter und ich verbrachten wirklich ein schönes Wochenende - ein angenehmer Ausklang nach all dem positiven Geburtstagsstress. 


Sonntag, 6. Oktober 2013

38. Berliner Lolita Treffen


Am 25. August fand das 38. Berliner Lolita Treffen statt. Wir besuchten den Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam.
Nach der Führung machten wir Fotos und gingen anschließend in ein veganes Café.



Ich musste bei der Durchsicht der Fotos etwas lachen - ich habe offensichtlich eine ziemliche Leidenschaft dafür, Decken zu fotografieren.







Wegen der Hitze trug ich erneut ankle socks anstelle von OTKs, was meinem Outfit die ursprünglich geplante Eleganz nahm. Ich bin wirklich unzufrieden mit dem Look.


Kleid & Tasche - Innocent World || Bluse - Baby, the Stars Shine Bright || Schuhe - bodyline || ankle socks - Primark || Maske - günstiger Shop in der Niederlande


Die Art wie ich die Tasche auf diesem Bild halte, amüsiert mich sehr. Als würde ich jemanden schlagen wollen. This bag is so pretty - PUNCH in ya face

Die passenden Nägel:



mit Tsuyu

Samstag, 5. Oktober 2013

Mein Song der Woche #9

Block B - Very Good

I'M VERY VERY GOOD! *sing* *dance*



Rheinfall (Schweiz)

Ich vernachlässige diesen Blog momentan wirklich sehr. Mein Leben ist aktuell ziemlich stressig und ich möchte über soviele Dinge berichten, dass ich nicht weiß, womit ich anfangen soll.
Es fühlt sich einfach nur wie eine weitere Belastung an. Ein klopfendes "Das musst du noch erledigen" in meinem Kopf auf einer endlosen Liste.
Es ist ein ziemlicher Teufelskreis. Wenn ich viel zutun habe, finde ich keine Ruhe, weil immer etwas passiert und ich ständig unterwegs bin. Der Stress steigt und ich habe nur noch das Gefühl eine Pause zu brauchen. Habe ich aber wirklich mal 1-2 Tage nichts vor, werde ich sofort unruhig und suche nach Beschäftigung.
Und so bin ich - egal was gerade los ist - zu unruhig, um mich hinzusetzen und etwas zu schreiben.
Ich versuche die Sache jetzt entspannter anzugehen. In erster Linie schreibe ich all das hier für mich selbst. Wie ein Tagebuch, in das auch andere Einblick haben. Es gibt keinen Grund sich deswegen zu stressen oder Fristen zu setzen. Wenn ich die Ruhe dafür habe, werde ich Einträge fertigen.

Aktuell ist meine Kamera nicht bei mir und ich habe in den letzten Wochen (Monaten?) die Bilder nicht von der Speicherkarte auf den Laptop übertragen, also schreibe ich heute über ein Ereignis aus dem März. Das wollte ich damals schon, aber irgendwie [...]
(Ernsthaft... März? Naja, immerhin ist es noch kein Jahr her, haha)

Im März war ich aus beruflichen Gründen für 2 Wochen in Süddeutschland. Kollegen schlugen an einem der Tage vor, wegen der örtlichen Nähe einen Ausflug in die Schweiz zu machen und dort den Rheinfall zu besuchen. Der Bitte mitzukommen kam ich nur zu gern nach.

Der Rheinfall befindet sich unmittelbar am Schloss Laufen und gegen Bezahlung eines geringen Eintritts kann man nicht nur nah ans Wasser, sondern auch gleich das Gebäude besichtigen. Ich hatte leider an dem Tag nur mein Handy dabei, daher nur qualitativ fragwürdige Bilder von diesem Naturschauspiel.





Von weiter oben hatte ich noch ein recht entspanntes Gefühl. Ich habe keine Angst vor Wasser und mir kamen die Kraft und Geschwindigkeit wenig verherend vor. Unten hat man jedoch die Möglichkeit auf verschiedenen Aussichtsplattformen ganz nah heranzukommen und an einer Stelle steht man im Grunde direkt über den sich bewegenden Wassermassen. Erst dort wurde einem klar, wie kraftvoll und unbändig sich das Element seinen Weg sucht und wie schwach man im Vergleich ist. Was von weitem noch relativ sanft fließend wirkt, ist von nahem ein reißender Strom.