Montag, 16. April 2012

Niedersächsisches Neuberliner Flachlandei in Wien // Tag 1

Am 01.04. bin ich mit meiner Schwester von Berlin nach Bremen gefahren, um am 02.04. dann von dort aus mit meiner Mutter nach Wien zu fahren. Mit dem Auto war das eine Strecke von etwa 10 1/2 Stunden.
Zum Glück ist meine Mutter eine sehr geduldige und liebe Frau. Mit anderen Worten: Sie hat mir die Kontrolle über Radio/CDs überlassen.


Na? Hätte eure Mutter stundenlang DUM SPIRO SPERO von Dir en grey ertragen?

Ich habe kein großes Problem mit langen Autofahrten. Vor allem nicht, wenn es Richtung Bayern geht. Berge! Ich komme ursprünglich aus Niedersachsen und die Autobahn zwischen Berlin und Bremen ist so ziemlich die langweiligste, flachste Strecke überhaupt.
Je weiter man Richtung Bayern/Österreich fährt, desto mehr Hügel und Berge und Kurven und Hoch und Runter! Was für ein Spaß! (Ernsthaft.)


müdes, aber glückliches Autofahrt-Gesicht
Unterwegs an einer Tankstelle hatte ich dann mein erstes österreichisches Dingsbums zum Essen.

Lecker!

Am späten Nachmittag erreichten wir dann schließlich Wien. Der Weg zu unserem Hostel war recht schnell gefunden und so fanden wir uns in unserem sauberen, schönen Zimmer wieder. Dort hielt es uns nicht lange. Wir waren zwar erschöpft, aber die Sonne schien und die Neugierde war eindeutig größer! So sind wir dann ganz typisch völlig ohne Plan einfach vom Hostel aus zu Fuß losgelaufen. Verschiedene Straßen lang, immer weiter.
Der erste Eindruck von Wien: Viele schöne Gebäude.
Der zweite Eindruck von Wien: SO SAUBER! OMG! Okay, der Vergleich mit Berlin ist immer krass. Aber soooo sauber! Unglaublich.



Irgendwann überkam uns der Hunger und wir machten uns auf die Suche nach einem Restaurant. Die Auswahl war groß und wir sind Allesfresser. Hat es nicht leicht gemacht. Was wir dann fanden, war... das wohl schlechteste Restaurant Wiens.
Darf man den Namen nennen? Wer weiß.
Jedenfalls befanden wir uns in der Nähe des Westbahnhofs. Schon als wir drinnen Platz nahmen und die reichlich fragwürdige und heruntergekommene Eindrichtung musterten, überkam uns der Drang das Lokal wieder zu verlassen. Die meisten hätten das wohl auch getan. Wir haben uns aber einfach drauf eingelassen. Schließlich wollten wir nicht die Einrichtung Essen. Wer konnte erwarten, dass das Essen dem Zustand der Möbel Konkurenz machen würde?
Zum Glück haben wir sehr viel Humor und so überkam uns beim Anblick unseres Essens der Lachkrampf unseres Urlaubs. Dank unserer Anspruchslosigkeit konnten wir sogar ein wenig von dem Futter anrühren und es mit Bier runterspülen.
Hier die Bilder unseres Erlebnisses:

Der Ziegelstein wäre gern ein Kartoffelpuffer geworden. Jemand hat ihn aus gekochten Kartoffeln so zusammengeformt.

Meine Vermutung: das Sauerkraut wurde mindestens 4 Tage gekocht.

Ein grauer "Semmelknödel". Größer als meine Faust.

Nach unserem humorvollen Essen waren wir in einem Supermarkt. Nachtisch kaufen.




Obst auf gesundem Keks! Yummy~

Ende Tag 1.

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