Sonntag, 28. August 2011

Luna Sea

28.11.2010 – 22:16 Uhr

Ich wollte einen richtig großen, ausführlichen Bericht schreiben... aber das wird nichts. Wenn ich wirklich ins Detail gehe... dann wird das hier ein Roman.
Deshalb also die Kurzfassung:
Ca. 7 Stunden Busfahrt nach Bochum. Das war anstrengend, aber die Zeit ging erstaunlicherweise schneller/besser rum, als gedacht. (Ich hab trotzdem viel gejammert, wielange es dauert etc.).



Lisa und ich sprachen darüber, welche Songs wir uns wünschen... und unsere Meinung war bei einem Song eindeutig die gleiche: "Providence" darf nicht fehlen.
Das war unser größter Wunsch!

Nach der Ankunft setzten wir uns noch in eine kleine (überteuerte) Pizzeria und tranken Latte Macchiato. Danach war Warten in der Kälte angesagt.
Ich trug idiotischerweise Ballerinas, weil die gut zu meinem Kleid passten. Das diese Schühchen möglicherweise die falsche Wahl bei derartig niedrigen Temperaturen sein könnten, war mir beim Ankleiden natürlich nicht aufgefallen.
So waren meine Füße innerhalb kürzester Zeit gefrorene Klumpen xD"
Eigentlich bin ich gar nicht so empflindlich, was Kälte angeht... aber gestern habe ich ziemlich gefroren.

Während unserer Wartezeit machte uns eine Freundin auf ein unscheinbares Informationsblatt aufmerksam, auf dem sinngemäß stand, dass das Konzert (auf Wunsch der Band) mit Sitzplätzen stattfinden sollte.

Nach einer weiteren Ewigkeit und dem Treffen von sehr lieben Freunden, begann endlich der Einlass.
Wir suchten uns Sitzplätze und machten uns anschließend daran die Auswahl des Merchandise zu erkunden. Es gab T-Shirts, Hoodies, eine Tasche, ein kleines Fotobuch und Schweißbänder.
(Nach dem Konzert gab es nurnoch Hoodies, alles andere war ausverkauft!)

Ich denke es ist mir unmöglich die Stimmung des Konzertes niederzuschreiben. Deshalb nur ein sehr kurzer Einblick.

"Providence" wurde gespielt. Während Sugizos Violinenspiel war die ganze Halle still und hat ihm zugehört. Wundervoll.
Ein fantastischer Moment!
"Rosier" hat mich wahnsinnig gefreut, ebenso wie "Face to Face".

Die Band schien gut drauf gewesen zu sein. Leider waren die meisten Worte Ryuichis auf japanisch. Wir haben trotzdem immer brav geklatscht. Sein Englisch war süß und sein Deutsch ebenso.
Ich glaube, letztlich hat jedes Bandmitglied ein paar Worte ans Publikum gerichtet. Sugizo in sehr gutem Englisch.

Es war eine große, aufwändige Show. Etwas, dass ich nicht hätte verpassen wollen.

Eine schöne Erinnerung, die mir hoffentlich eine ganze Weile erhalten bleibt.


Nach dem Konzert haben wir uns von allen verabschiedet (von manchen mehrmals xD)... und sind zurück zum Bus.

Ich weiß nicht mehr, wann wir in Berlin ankamen, aber kurz vor 6 war ich wieder in meiner Wohnung.

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