Mittwoch, 31. August 2011

Eurovision Songcontest in Düsseldorf & D - VAMPIRE SAGA in Europe - München

18.05.2011 – 19:51 Uhr:


Wie der Titel bereits sagt: Dieser Eintrag wird sich um meine Reise nach Düsseldorf zum Eurovision Songcontest sowie um meinen Besuch des D Konzerts in München am Folgetag drehen. Ich hatte D ja bereits am 11.05. in Hambrug gesehen, aber da ich die Band wirklich sehr verehre, konnte ich nicht widerstehen... und habe sie mir in München noch einmal angesehen!

Am Freitag habe ich meine Sachen gepackt, noch immer müde von meiner Reise nach Hamburg, weil es mir aufgrund von Arbeit und weiterer Pflichten nicht so recht gelungen ist, mein Schlafdefizit auszugleichen. Deshalb war ich auch bemüht, wenigstens am Freitag früh schlafen zu gehen.

Samstag ging dann um 8:25 Uhr mein Zug nach Hannover. Dort hat mich meine Schwester dann auf dem Bahnhof aufgegabelt. Wir warteten noch auf zwei Freundinnen von ihr, dann ging es mit dem Auto weiter nach Düsseldorf. Die Fahrt verlief problemlos.

Das Ticket für den ESC habe ich übrigens auch meiner Schwester zu verdanken! Die arbeitet beim Fernsehen und hat so Freikarten bekommen.

Wir fuhren direkt zur Arena und wurden dort auf einen Parkplatz verwiesen.
Von dort aus machten wir uns mittels Shuttlebus und U-Bahn auf den Weg in die Innenstadt von Düsseldorf, da wir bereits mittags angekommen waren und noch genügend Zeit war.

Wir waren wirklich überrascht, wie gut alles organisiert war. Überall mehrsprachige Schilder, die Durchsagen an den Bahnhöfen usw. waren alle darauf ausgerichtet, jeden Gast zum ESC zu leiten. Auch die ganze Innenstadt! Überall Flaggen, Plakate und kleinere Events! Man fand sich direkt in einem gemeinschaftlichen Gefühl des ESCs wieder. Inmitten von (zum Teil verkleideten) Gästen aus ganz Europa liefen wir durch die Innenstadt.




Die ganze Zeit hatte ich davon geredet, ich sei noch nie in Düsseldorf gewesen, aber in der Stadt kam mir dann einiges verdächtig bekannt vor. Da hab ich mich dann doch erinnert, dass ich 2008 beim Japantag in Düsseldorf gewesen bin!
Tja, die Erinnerung und so.

Nach dem Essen und der kleinen Besichtigungsrunde sind wir zurückgefahren. Meine Schwester und ich dachten, dass wir uns an der Arena sicher noch Flaggen kaufen könnten... aber nichts! Jede Menge Merchandise - nur keine Flaggen!
Da noch Zeit war, entschieden wir, nochmal mit der U-Bahn in die Stadt zu fahren.
Wir holten uns kleine Hütchen und winzige Flaggen.


Danach betraten wir das Gelände der Arena. Sahen uns drinnen um, machten Bilder und tranken noch etwas.
Dann gingen wir das erste Mal in die Arena.
Unsere Plätze befanden sich im Innenraum und so konnten wir auch in der Nähe der Bühne Bilder knippsen!




Diese Leinwand! Einfach der absolute Wahnsinn! Generell die ganze Optik war wirklich herausragend!


Weil noch immer Zeit war, haben wir noch einmal das Gelände erkundet und ich ließ mir eine Irlandflagge auf die Wange malen (dessen Farbe übrigens sehr mies abging - ich lief noch den ganzen Sonntag mit einem gelben Streifen im Gesicht rum, wo vorher Orange gewesen ist).


Unsere Plätze waren am Mittelgang, wo Stefan Raab usw. langliefen. Der Mann sieht in real sehr viel dünner aus!

Ich weiß gar nicht genau, wie ich die ganze Show beschreiben soll... es war schon einfach ein beeindruckendes Gefühl, so zusammen zu feiern und alles hautnah zu erleben. Es hat sich wirklich gelohnt, die Fahrt und all das auf sich zu nehmen und hätte Schweden gewonnen, hätten meine Schwester und ich wohl mit dem Gedanken gespielt, nächstes Jahr dort hinzureisen.

Den Gewinnertitel mochten wir leider beide nicht. Aber wie muss man es da sehen: Das kleinere Übel hat gewonnen. Die Ukraine war nämlich noch sehr viel mieser.
Mir haben Jedward sehr viel Spaß gemacht und bei Lena war die Stimmung in der Arena einfach fantastisch!
Ich hatte in den letzten Jahren immer über die Auswahl an Songs gemeckert, aber diesmal war wirklich fast für jeden was dabei, denke ich.

Nach der Veranstaltung fuhren wir mit dem Auto zurück nach Hannover. Ich war völlig geschafft, wollte aber nicht einschlafen. Meine Schwester fährt noch nicht solange Auto und ich hatte mir eigentlich vorgenommen, sie die Fahrt über zu beschäftigen. Hat zumindest halbwegs geklappt. Zwischendurch hat sich leider ein Sekundenschlaf auf 20 Minuten gestreckt... *drop*
Ansonsten hab ich sie mit Essen und Trinken versorgt und mit ihr zusammen Lieder von Den toten Hosen gesungen. Das war spaßig und hielt einigermaßen wach.

Bei ihr angekommen habe ich geduscht und dann erstmal 5 Stunden (?) geschlafen.
Dann hieß es aufstehen, schminken, anziehen... und ab zum Bahnhof - ich wollte schließlich nach München zu D!

Und so bin ich - reichlich müde - am Sonntagmittag mit dem Zug weiter nach München gefahren.
Im Zug habe ich meinen 2. Brief an Asagi beendet (siehe den vorigen Eintrag)... habe extra das gleiche Briefpapier verwendet, in der Hoffnung, dass er sich vielleicht an meinen ersten Brief erinnert (den ich ihm ja erst 4 Tage zuvor gegeben habe).


Zum Outfit: ich trug beim Konzert in Hamburg ein Kleid mit Kätzchen, weil Asagi Katzen mag... er mag aber auch Rosen, deswegen hab ich mein Outfit für München zumindest etwas darauf ausgerichtet. Ich hab mein schwarz-rotes Apfel-Kleid angezogen. Dazu Rosen-Ohrringe & Ring sowie Rosen-Haarschmuck. Ein Outfit-Bild habe ich leider nicht gemacht.
In München angekommen, kümmerte ich mich um ein Schließfach für meine Sachen und habe erstmal gegessen.
Irgendwie hatte ich den Wetterbericht nicht beachtet und überhaupt keine Jacke dabei (in Düsseldorf war es angenehm warm)... und so entschied ich, erst kurz vor Einlass ein Taxi vom Bahnhof zur Halle zu nehmen.

Vor der Halle angekommen musste ich dann nicht mehr lange warten. Der Einlass verlief ruhig und ich ärgerte mich drinnen doch etwas, nicht schon früher gekommen zu sein. Der Club war ebenerdig und von hinten sah man nicht wirklich viel. Eher durch Zufall konnte ich dann ganz an den Rand der Bühne nach vorn, weil der Security-Mann so lieb war, das zu erlauben.

Das Konzert war ähnlich eindrucksvoll wie in Hamburg. Pro: Das Publikum in München war wesentlich attraktiver. Contra: Die Stimmung war in Hamburg besser (bzw. das Publikum lauter & ausdauernder).

Es hat mir dennoch sehr viel Freude bereitet. Die Setlist war ähnlich wie in Hamburg. Mir schien es aber, als hätte Asagi weniger mit dem Publikum geredet.
Dennoch... bei meinen liebsten Songs habe ich laut mitgesungen und hatte wahnsinnig viel Spaß!

Nach dem Konzert habe ich mich gleich für die Autogrammstunde angestellt, weil ich ja bereits in Hamburg Merchandise gekauft habe. Wie letztes Mal hat es mich sehr gefreut, den Jungs kurz so nah zu sein (Fangirl~). Asagi hatte sein Kostüm ausgezogen und trug nun kurze Shorts + das Tour-T-Shirt. Seine Strumpfhose hatte ich vorher nur hin und wieder unter seinem Kostüm vorblitzen sehen. Bei der Autogrammstunde konnte ich sie mir richtig ansehen. Eine Strumpfhose aus Spitze in Rosenoptik. Das passt zu ihm! Und seine Beine... meine Güte! So schöne Beine! Ich mag aber auch Asagis Arme sehr gern. Ah, Fangirl-Modus...

Zurück zum wesentlichen (?): Ich hab ihm den Brief gegeben. Er hat sich süß bedankt und ich war glücklich und geflasht.


Anschließend ging es mithilfe von zwei jungen Damen, die ich während der Autogrammstunde kennengelernt habe, zurück zum Hauptbahnhof.

Dort stand mein Zug schon bereit und ich war froh, ins Warme zu kommen. Im Zug hat ein netter Herr auf mein Gepäck aufgepasst, während ich mich in der Toilette umgezogen und gewaschen habe (Nichts ist schlimmer, als ungewaschen andere Leute im Zug zu belästigen! Es ist doch nun echt kein allzu großer Aufwand, Wechselkleidung & Reinigungstücher mitzunehmen!).

Lustigerweise saß ein Mädchen, das ebenfalls beim Konzert war, in der Nähe von mir und wir unterhielten uns noch bis Nürnberg, wo sie ausstieg. Ich hatte zwei Sitzplätze für mich und so konnte ich mich hinlegen und schlafen. 


Erst in Leipzig wurde es voll und ich musste mich richtig hinsetzen.
In Berlin angekommen fuhr ich schnell nachhause, duschte und dann gings zur Arbeit.

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