Mittwoch, 31. August 2011

Neuanfang

Alle Einträge aus meinem alten blog, die mir in irgendeiner Form wichtig waren, habe ich nun hierher kopiert.
Damit ist mein "Umzug" vollzogen und alle neuen Einträge werden von nun an in diesem blog erscheinen.

In der Zeit des Umzugs sind einige Dinge passiert...  es wird in nächster Zeit demnach eindeutig nicht an Neuigkeiten mangeln.

Abschlussprüfung (schriftlich)

16.08.2011 – 20:38 Uhr:

Nachdem wir die Ergebnisse bekommen haben, waren Jule und ich noch am Alex und haben zumindest ein wenig gefeiert.



Meine Noten (Punkte):
Bürowirtschaft: 1
Verwaltung: 2
Wirtschafts- und Sozialkunde: 1
Textverarbeitung: 2
Assistenz- und Sekretariatsaufgaben: 2
Wenn ich in der mündlichen Prüfung (30.08.) auch noch gut bin... das wär zu schön!

Wochenende in der Heimat

21.07.2011:

Am Freitag bin ich nach der Arbeit mit meiner Schwester zusammen nach Bremen gefahren, weil meine liebe Mama Geburtstag hatte.
Wir waren nach der Fahrt recht müde, deswegen wurde das kein allzu langer Abend.
Samstag hab ich mich dann eins meiner Kleidchen übergeworfen und bin mit meiner Mutter und meiner Schwester zu meiner Oma gefahren. Meine Tante, Cousine + Mann und der Lebensgefährte meiner Oma sowie mein Onkel waren auch da.



Es ist für mich immer wieder schön dorthin zufahren, weil ich dort aufgewachsen bin. Als ich noch ganz klein war, haben wir bei meiner Oma in der zweiten Etage gewohnt. Später bauten wir dann ein zweites Haus auf dem großen Grundstück.

Nach der Trennung meiner Eltern wohnten wir noch eine Weile dort, aber das Haus war einfach zu groß und meine Mutter hat generell eine richtige Veränderung angestrebt, denke ich.
Als wir auszogen, hat mein Vater noch ein paar Jahre mit seiner Freundin dort gewohnt, bis es dann verkauft wurde.

Ich habe ein paar Bilder vom Garten gemacht. Ein Teil des Grundstücks gehört jetzt den neuen Hausbesitzern. Früher war der Garten noch größer.





Wir hatten Hühner, Kaninchen und Hasen.
Früher stand ein großes Segelboot auf dem Hof. Das hat meinem Opa gehört, der fast sein ganzes Leben daran gearbeitet hat. Noch weiter in der Vergangenheit (daran erinnere ich mich selbst nicht mehr), stand hinten auf der Grünfläche eine Halle, in der er das Segelboot gebaut hat.
Leider habe ich keine Bilder davon in digitaler Form, vielleicht werde ich mir mal welche von meinem Vater borgen und einscannen.
Wir haben wunderbar zusammen gegessen und am Abend saßen wir bis spät in die Nacht auf der Terrasse und haben Wein getrunken.


 
Sonntag war ich mit meiner Schwester bei meinen anderen Großeltern, die seit einem Jahr im Ammerland wohnen.
Wir haben bei ihnen gegessen und sind dann nach Bad Zwischenahn gefahren – ein bekannter Kurort in deren Nähe.





Dort haben wir Eis gegessen und waren in der Zwischenahner Wandelhalle, in der Hobbykünstler ihre kleinen Werke ausstellen.
Wie wohl bekannt ist, habe ich einen Hang zu Katzen. Daher hat mir mein Opa diese Katzenfigur aus Holz gekauft:






Es gab auch dekorativere Stücke, aber ich wollte etwas praktisches. Ich habe genug Zeug, das sinnlos rumsteht.
Die Katze dient nun als Halterung für meine Briefe, die ich sonst einfach in ein Schubladenfach geklemmt habe.
Süß und nützlich!

Am Nachmittag sind wir wieder nach Bremen gefahren und von dort aus bin ich mit dem Zug zurück nach Berlin.

X-JAPAN live - Die Krönung aller Konzerte

09.07.2011 – 21:28 Uhr:


Ich habe inzwischen die Übersicht verloren, auf wievielen Konzerten ich war - aber ich kann sagen, dass X JAPAN live alles übertroffen hat!

Das mag daran liegen, dass ich mit dieser Band sehr viel verbinde und mir jeder Song am Herzen liegt.


Am Morgen des Konzerttages habe ich Maria und Eva von der Bahn abgeholt. Die beiden haben gefragt, ob sie bei mir übernachten können und ich habe zugestimmt. Da sie bereits bei den X-JAPAN Konzerten in London, Paris und Utrecht waren, konnten wir gleich etwas über die Konzerte, das angebotene Merchandise usw. reden.

Wir schliefen noch etwas, dann machten wir uns fertig, Lisa kam vorbei und wir sind zu 4. zur Halle. Etwas nach Beginn des Einlasses kamen wir an und konnten recht entspannt nach kurzem Anstellen reingehen.

Lisa und ich entschieden uns, erst Merchandise zu kaufen. Da ich einen Hang zu etwas seltsamem Merch habe, konnte ich nicht widerstehen die X-JAPAN Pantys zu kaufen! Eine schwarze und eine weiße. Außerdem habe ich mir noch ein Tour-Shirt geholt, obwohl ich eigentlich keine mehr kaufen wollte. Ich habe zwei Schrankfächer voller Tourshirts, die ich eigentlich nie trage.

Wir waren gerade mit dem Merch fertig, als das Intro losging.
Unser Weg führte noch schnell zur Bar, wir kippten einen Energy Drink runter und dann ging das Konzert auch richtig los.



Wir begannen demnach also ganz hinten in der Columbia Halle (die inzwischen C-Halle heißt). Während der Songs arbeiteten wir uns langsam nach vorn, bis wir letztlich ca. in der 7. Reihe standen.
Die Setlist hätte kaum wundervoller sein können. Absolute Klassiker wie Kurenai, X oder Endless Rain - dazwischen fantastische Klaviersolos von Yoshiki und Violinenstücke von Sugizo.
Yoshiki (Drums, Piano) nahm sich viel Zeit mit dem Publikum zu reden. Um sich zu entschuldigen, wegen der geplatzten Tourversuche zuvor und um sich für die Anteilnahme nach dem Tsunami in Japan zu bedanken.
Mein liebster Satz von ihm an dem Abend:
"WE COME BACK FOR CURRY FUCKING WURST ... and you."


Es hat mich wahnsinnig glücklich gemacht, wie textsicher das Publikum war. Klassiker wie Kurenai konnten ebenso mitgesungen werden, wie neue Songs ("I.V.").

Auf den DVDs habe ich immer genossen wie gut das Publikum auf Yoshikis "WE ARE" mit hochspringen, Arme überkreuzen und "X" schreien reagiert hat. Das hat auch hier fantastisch geklappt und wurde auch auf dem Weg zur U-Bahn usw. immer wieder erfolgreich gemacht, sobald jemand "WE ARE" geschrien hat.

Für mich mit Sicherheit am berührendsten Endless Rain, bei dem das Publikum den Refrain sicher noch eine Weile hätte weitersingen können. Für genauso viel Herzklopfen hat Kurenai bei mir gesorgt. Der Song mag noch aus den 80ern stammen, ist für mich aber einfach ein zeitloses und fantastisches Stück Musikgeschichte.

X-JAPAN - Kurenai [live] (Last Live 1997)


Es war einfach bewegend diese Band live zu sehen, die schon nicht mehr existiert hat, als ich mit der japanischen Musik in Berührung kam. Eine Band, die der Ursprung des Visual Kei ist und ein Meilenstein der japanischen Rockmusik genannt wird.

Nach dem Tod von hide (Hideto Matsumoto) war ein Comeback so unfassbar unwahrscheinlich... und für mich auch einfach undenkbar. Wie hätte die Band ohne hide weitermachen sollen?

Vergessen wurde er nie und ich denke es war die richtige Entscheidung hide's Gitarrenspiel bei den Comeback-Konzerten 2008 einzuspielen und ihn zumindest als Hologramm einen Teil der Show werden zu lassen.
Das Sugizo (Gitarre, Violine) nun seinen Part übernimmt, ist die beste Wahl die man treffen konnte. Sugizos herausragendes Gitarrenspiel passt einfach wunderbar in die Band und sein Talent an der Violine wird in Songs wie eben Kurenai anstelle von hides Gitarrenspiel als Einleitung gewählt. Irgendwie ganz anders, aber so passend und schön!
Und es ist so toll anzusehen, dass Yoshiki die klassischen Stücke nicht immer allein am Klavier, sondern in Begleitung von Sugizo an der Violine spielt. Gerade diese Mischung von alter, handgemachter Rockmusik und Klassik... ich liebe diese Band.

X-JAPAN - Klavier & Piano Solo + Kurenai [live] (03.05.2009)

Ich bin sehr glücklich, dass ich X-JAPAN live sehen durfte.

Das Last-Live der Band habe ich erst ca. 2004 gesehen. Ich erinnere mich genau, dass ich die DVD (das Video?) am Abend in meinem Zimmer gesehen habe. Alles war dunkel, nur der Fernsehr hat das Zimmer erhellt. Bei jedem einzelnen Song habe ich weinen müssen. Weil ich dachte die Band niemals live sehen zu können, weil ich wegen hide's Tod getrauert habe. Immer wieder musste ich die DVD unterbrechen und habe dann am nächsten Abend weitergeguckt.
4 Tage hat es gedauert sie anzusehen, weil es mich so mitnahm.
Wenn einem etwas soviel bedeutet, einen die Bandgeschichte und jeder Song so mitnimmt. Das ist etwas besonderes, schönes.


Tattoo - Puppy

Ich fasse hier den Entstehungsprozess meines bisher größten Tattoos zusammen~


30.11.2009 – 20:20 Uhr:


ENDLICH!
Meine Puppe. Ein Bild von Mitsukazu Mihara.

Hier erstmal beim anpassen:


Danach ging es dann los. 3 1/2 Stunden. Ich war danach völlig am Ende. Haben leider nicht ganz alles geschafft, was der Zeitplan vorgesehen hätte. Aber gut. Nun hab ich neben dem Termin am 23. (für den Körper) noch den Termin am 15. (für den Kopf).

Mein Kreislauf hat sehr nachgegeben, aber zum Glück nur in der Hinsicht, dass mir richtig kalt wurde. Schwindelig gar nicht. Aber das Zittern war auch nicht viel hilfreicher. Mit Heizung auf der höchsten Stufe wurde es für Ela dann etwas anstrengend und mir war immernoch kalt. Ein Stress!

Hier die vorläufigen Bilder:




15.12.2009 – 21:13 Uhr:


Am Platz der Luftbrücke angekommen, waren es noch über 1 1/2 Stunden bis zum Tattoo-Termin. Zu wenig um nachhause zu fahren, zuviel um schonmal hinzugehen.
Auf gut Glück hab ich Jule angeschrieben und gefragt, ob sie schon Schluss hat. Super Timing, denn sie durfte gerade gehen.
Wir sind zusammen in ein Café gegangen. Gab Torte und Cappuccino.


Danach kam sie dann spontan mit zum Tattoo stechen.

Das sie mitkam war echt super, sie hat mich klasse abgelenkt~
Nur eins war echt fies:
Ich lag leidend da, weil die Stelle, an der Puppys Kopf ist, einfach höllisch wehtut...
Da beugt sich die liebe Jule vor und sagt: "Boah, wie das blutet!"
T____T
Das wollte ich wirklich nicht hören!

Der Kopf, ein kleiner Teil des Kleides und die Arme + Hände sind nun fertig.
Hier soweit das Ergebnis:





09.09.2010 – 15:47 Uhr:


Heute war endlich mein Nachstech-Termin für Puppy ^__^~


Hab mein Princess Doll Kleidchen angezogen, weil man so am besten an Puppy rankommt.

Das Nachstechen an sich hat gar nicht lange gedauert... war aber sehr schmerzhaft. Ich war heute wirklich ziemlich empfindlich und habe mich gefragt, wie ich damals die Sitzung durchgehalten habe, in der Puppys Kopf gestochen wurde... das ist wirklich eine gemeine Stelle!

Gackt - 03.08.2011 in Berlin

05/08/2011 – 07:29 Uhr

Vorgestern war ich beim Konzert von Gackt in Berlin! Es war das 3. Mal, dass ich ihn live gesehen habe, da ich im letzten Jahr bereits die Konzerte in München und Bochum besucht hatte.

Obwohl das Thema der Tour das gleiche war, wie im Vorjahr, gab es einige wesentliche Veränderungen - wie die Bandaufstellung. So gab es zum Beispiel einen zweiten Sänger – John.
Im Vorfeld hatte mich das reichlich nervös gemacht. Ich wollte ja hin um Gackt zu hören, nicht für jemand anderen.
Die Sorge war unbegründet. Gackt und John haben sich sehr gut ergänzt. Abwechselnd innerhalb der Songs gesungen, teilweise zusammen – wobei Gackt natürlich wesentlich mehr Parts hatte.
Auch sonst hat John die Show gut ergänzt. So gab es etliche Szenen, in denen Gackt mit ihm getanzt hat. Das sah dann schon wirklich cool aus (Okay, manchmal waren die Tänze eher lächerlich.).

Hingefahren bin ich mit der lieben Lisa. Sie war bereits bei einem Konzert dieser Tour (München) gewesen und konnte vorher einiges berichten. Unter anderem, dass Vanilla gespielt wurde… unvorstellbar!


Vor dem Konzert haben Lisa & ich uns ne Weile damit beschäftigt, Fotos von unseren Leuchtarmbändern zu machen. Mit Selbstauslöser auf dem Boden der Halle... schwierig!




Das hat uns ewig beschäftigt & am Ende haben wir es geschafft!

Aber nun erstmal ein paar Worte zum Publikum. Zu Beginn waren wir beide sehr enttäuscht, von der ruhigen Art des Publikums. Stimmung oder Vorfreude war kaum zu spüren.
Das kannten wir in der Art bei Gackt Konzerten nicht. Bei beiden Konzerten im letzten Jahr war die Euphorie und Stimmung so kochend heiß! Alle waren begeistert und ich habe bei Konzerten noch nie so eine Begeisterung beim Publikum erlebt wie damals!
Etwas besorgt warteten wir ab, aber mit Beginn des Konzertes, taute das Publikum in Berlin eindeutig auf und die Stimmung war nicht perfekt, aber toll!

Natürlich herrschte bei dem Konzert – wie bei fast allen Konzerten – striktes Fotografie- und Filmverbot, deshalb nur ein Bild der Bühne vor dem Konzert.


Begonnen hat es mit der vom letzten Jahr gewohnten Stimme, die sich selbst „Yellow Fried Chickenz Secretary“ nennt. Die Stimme erklärt, dass man nicht fotografieren darf, dass man gefälligst bis zum Schluss bleiben soll usw. – auf eine sehr ruppige Fuck-lastige Art und Weise xD

Die Tracklist bekomme ich im Leben nicht mehr zusammen, aber darunter waren Jesus, uncontrol und entgegen allem, was ich mir vorstellen konnte – Vanilla!
OMFG! Das war so… fantastisch, diesen Song live zu hören – und vor allem zu sehen!
Zu dem Zeitpunkt hatten sich bereits John und Gackt ihrer Oberteile entledigt und haben eine feine Show geliefert, die der live Version von früher in keinster Weise nachsteht.
Das war schon… lecker.

Trotz der Freude über den Song, war mein Favorit an dem Abend „Jesus“. Da kann man einfach so perfekt mitsingen und springen und überhaupt… ich liebe den Song!
Nicht nur John war eine Neuerung, auch Takumi und… Shinya an den Drums. Kein unbekannter – es handelte sich um Shinya von Luna Sea!


Ich kann es selbst kaum glauben... ich habe auf Merchandise verzichtet! Nur einen Schlüsselanhänger habe ich gekauft! Endlich mal sparsam!

Das Konzert hat mir wirklich richtig Spaß gemacht.
Gackt ist und bleibt eben etwas ganz besonderes.

27 Stunden im Kino (Harry Potter 1 – 7.2)

18.07.2011 :

Eigentlich wollte ich einen Eintrag über mein Wochenende schreiben, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich noch kein Wort zum Harry Potter-Marathon verloren habe.
Das hole ich jetzt erstmal nach.



Meine Schwester war bereits am Sonntag aus Bremen zu mir gekommen, um dieses Kino-Erlebnis mit mir durchzumachen.

Montag habe ich normal gearbeitet, den Dienstag und Mittwoch hatte ich Urlaub.
Angefangen hat es am Montag, als wir uns gegen 22 Uhr mit Kissen und den Tickets auf den Weg gemacht haben.


Am Alexanderplatz angekommen, sind wir direkt zum Kino und haben über die Schlange von Menschen gestaunt, die dort anstand! Da begriffen wir erst richtig, mit wie vielen Leuten wir dieses Erlebnis teilen würden.
Es war spannend zu sehen, wie „normal“ und durchschnittlich die meisten Zuschauer waren. Ich hatte wesentlich mehr verkleidete usw. erwartet.

Nach dem Einlass nahmen Jenny und ich unsere Plätze in der 12. Reihe ein. Wir hatten uns im Vorfeld für mittige Plätze im Kino entschieden. Mittelblock, aber ganz außen.
Das war eindeutig eine gute Wahl!
Wenn wir eine Pause brauchten etc., dann mussten wir an niemandem vorbei und die Sicht war auch sehr gut.


Zwei Moderatoren begleiteten uns die 27 Std. lang und erklärten zu Beginn, dass im laufe des Events noch T-Shirts, Poster usw. versteigert werden würden.



Harry Potter und der Stein der Weisen
Da ich den Tag über gearbeitet hatte und auch am Abend vor der Fahrt zum Kino keine Zeit für etwas Ruhe gefunden hatte, verschlief ich bereits in etwa 40% des 1. Films.
Schwache Leistung, ich weiß!

Zwischen jedem Film hatten wir 30 Minuten Pause, in der wir unseren Vorrat an Popcorn usw. auffüllen konnten.
Popcorn und Getränke wie Cola usw. mussten bezahlt werden. Kaffee, Tee, Bananen und Äpfel gab es all you can drink and eat for free! So viele Bananen wie in der Zeit dort habe ich in meinem Leben noch nicht gegessen, glaube ich!

Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Während des zweiten Films hatten wir leider einige technische Probleme. Erst mit dem Ton, dann stimmte der Schnitt nicht. Im ersten Drittel des Films sprang er plötzlich zum Ende. Wir sahen alle Szenen bis auf das große Finale, bevor er wieder in die Mitte sprang.
Das war… mühsam.
Aber letztlich auch absolut unterhaltsam und im Grunde kannte den Teil ja jeder. Außerdem war man sich einig: besser es passiert dort, als in den späteren Teilen.
Zusätzlich wurde es im Saal immer wärmer und wärmer. Zwar hatte man den Technikern des Kinos im Vorfeld gesagt, dass der Saal die ganze Nacht besetzt sein würde und man deshalb die Nachtschaltung der Klimaanlage nicht einschalten dürfe, doch die schienen das ignoriert/vergessen zu haben.
Wie man uns nach dem Film mitgeteilt hatte, war die Temperatur auf 28,5 °C gestiegen.
Der positive Effekt: Während dieses Zeitraums waren alle Getränke gratis! Da haben Jenny und ich uns natürlich erstmal mit Pepsi und Wasser eingedeckt!

Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Während des dritten Teils habe ich erneut etwas geschlafen. Etwa die Hälfte des Films habe ich nur mitbekommen.

Nach dem 3. Teil war es bereits 8 Uhr in der Früh und es wurde Zeit für das Frühstück, welches auch im Preis von 35 Euro enthalten war!
Wir hatten gar nichts Tolles erwartet, weil wir eben nicht so wirklich viel bezahlt hatten. Umso erstaunter waren wir dann über die Auswahl!
Brötchen und einige Belagmöglichkeiten, Brezeln, Donuts, Berliner (Pfannkuchen), Quarktaschen und natürlich wieder Kaffee, Tee und Obst.
Wir stapelten das Essen auf unseren Tellern und genossen die Ruhe.


Ich glaube da hatten wir bereits den Punkt erreicht, an dem wir uns heimisch gefühlt haben. Das Kino war einem mit der ganzen Umgebung vertraut geworden. Man kannte inzwischen die Kinozuschauer in seinem Umfeld und die Wege aus dem Kino auch im Dunkeln auswendig.
Einige Zuschauer trugen ihre Schlafkleidung und so wirkte das alles nach und nach wie eine private Pyjama-Party. Nur eben in einem sehr großen Wohnzimmer mit gigantischem Fernseher.
Generell kann ich das Publikum nur loben. Auch während der technischen Störungen usw. blieben alle ruhig und gelassen.
Außerdem hat es mir sehr viel Freude bereitet, dass wir gemeinsam zu Beginn jedes Films, wenn der Titel eingeblendet wurde, geklatscht und gejubelt haben, genauso wie zu Beginn des Abspanns.
Das hat die Euphorie und Begeisterung des Publikums widergespiegelt.
Auch an besonders witzigen oder mutigen Stellen des Films haben wir geklatscht und gejubelt.

Harry Potter und der Feuerkelch

Nach dem Frühstück wurden Poster verlost (ich habe eins!) und dann begannen wir mit dem 4. Teil. Den habe ich mir ganz angesehen und das nicht nur wegen Robert Pattinson. Höhö…
Darüber haben die beiden Moderatoren vor dem Film auch einige Witze gemacht, das war ziemlich amüsant.
Ich mag den 4. Teil recht gern. Meiner Meinung nach stimmt die Mischung zwischen Ernst und Unterhaltung einfach recht gut.

Harry Potter und der Orden des Phoenix

Ich glaube nach dem 5. Teil (den mag ich auch sehr!) war dann die Mittagspause, die mit 3 Std. recht ausgedehnt war.

Da ich meine Strumpfhose versehentlich kaputt gemacht habe, gingen wir in der Mittagspause ins Alexa, wo ich mir eine neue gekauft habe.
Als Mittagssnack haben wir gegrillt! Auf dem Parkplatz hinter dem Kino gab es dann Brötchen mit Bratwurst – ebenfalls im Preis von 35 Euro enthalten.
Den Rest der Mittagszeit schliefen wir.

Während zuvor einige deutlich von Müdigkeit gezeichnet waren und Kommentare wie „Das ist mein 12. Kaffee… ich hab so Magenschmerzen!“ zum normalen Hintergrundgespräch gehörten, schienen nach der Mittagspause alle wieder etwas aufgeweckter und vor allem gespannt aufs Finale!


Harry Potter und der Halbblutprinz
Den 6. Teil habe ich sehr gespannt verfolgt. Auch ein Teil, den ich sehr gelungen finde und mag.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1
Während 7.1 überkam mich die Müdigkeit. Ich hatte schon etwas Angst, dass sich das nicht mehr legen würde… doch vor dem letzten Teil hatten wir noch einmal eine längere Pause und die Anspannung und Aufregung im Saal übertrug sich auch auf mich.

Fit und aufgeregt jubelten wir alle, als der letzte Teil, das Finale, begann.
Was für ein eindrucksvoller Moment!

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2

Für mich ist der letzte Teil eindrucksvoll gelungen. Es handelt sich, wie auch beim Buch, um keine Geschichte mehr, die für Kinder gedacht ist.
Die Charaktere und die Geschichte sind gewachsen und das hat man auch im Film deutlich gespürt.
Ich weiß, dass es mich damals sehr aufgewühlt hat, den letzten Band zu lesen und das gleiche Gefühl hatte ich beim Gucken dieses Films. Man hatte etliche Stunden an den Büchern gelesen und war so vertraut mit allem, kannte die Entwicklungen und betrachtete nun das Ende.
Ich glaube, dass es gut war, alle Teile so hintereinander zu sehen. Zum Beispiel hatte mich Sirius Tod (in Teil 5), als ich den Film einzeln im Kino sah, recht wenig berührt.
Doch wenn man die Teile hintereinander sieht und verfolgt, wie sich Harry und Sirius verstehen und man begreift, dass Sirius für Harry so deutlich für „Familie“ steht… da wird es erst richtig dramatisch, als dieser dann stirbt.

Meine Meinung zu Teil 7.2 in 3D, bevor ich auf einzelne Szenen eingehen möchte: Ich würde ihn nicht wieder in 3D gucken. Das ist unnötig.
Ich werde jetzt etwas Spoilern. Nur als Warnung, falls man das letzte Buch nicht gelesen hat! (Nach den Bild geht es normal weiter)

SPOILER - ANFANG
Ich hatte etwas Sorge, wie man im Film den Weg von Harry in den Tod darstellen würde. Als er begreift, bzw. denkt, er würde sterben, wenn er jetzt zu Voldemort ginge. Wie er dann aber dennoch losgeht – mit dem Gedanken, dass dieser Weg sein letzter sein würde.
Die Umsetzung ist herausragend gelungen. Selbst für Leser des Buches, die ja wussten, dass er überleben würde, war es so berührend und aufwühlend, wie er Schritt für Schritt dorthin ging, wo ihn der Tod erwartet.
Beeindruckend.
Und ich war unsicher, ob die letzten Seiten des Buches mit dem Teil „19 Jahre später…“ auch im Film vorkommen würden.
Erst war ich etwas besorgt, als die Szene dann tatsächlich kam… aber es ist wirklich gut gelungen. Eine schlechte Darstellung der Charaktere am Ende des Films hätte ja ernsthaft alles ruinieren können, aber die Sorge ist unbegründet, finde ich.
Das Ergebnis ist sehr gut.
Auch die ganze Geschichte um die Rolle von Snape fand ich gelungen.
SPOILER - ENDE


Fazit:
Es hat mir zwar gefallen, alle Teil nacheinander zu gucken, aber ob ich das wieder mache…? Es war schon sehr anstrengend und als wir am Mittwoch in aller früh aus dem Kino kamen und nachhause fuhren… da war man wirklich in einem Koma-ähnlichen Zustand und um sich von den Strapazen zu erholen, hätte ich wohl noch 1-2 Tage mehr Urlaub benötigt.
Letztlich: Soviel ich über die Anstrengung auch meckere… wenn mich jemand fragt, würde ich so etwas wohl ohne Umschweife wieder machen. 

CSD Berlin 2011 - I'm a schoolgirl bitch

26.06.2011 :


Gestern war ich mit Lisa zusammen beim Christopher Street Day (CSD) - hier in Berlin!

Outfit:

Mein Schulmädchen-Outfit hat sich (oh Wunder!) nicht unbedingt als windtauglich herausgestellt. Im Vergleich zu sehr vielen anderen Outfits, war meins aber noch sehr brav.

Wir sind direkt zum Kudamm gefahren, um den ganzen Umzug mit allen Wägen usw. anzusehen. Es hat ein wenig gedauert, aber dann haben wir einen Platz in der ersten Reihe gefunden und von dort aus konnten wir all die tollen Outfits usw. bewundern.
Es hat wirklich großen Spaß gemacht!


Ich muss ja ohnehin sagen, dass mich die ganze Travestie-Szene sehr interessiert und ich mir da gerne Inspirationen für Outfits hole. So viel Kreativität und Liebe zum Detail... da sieht man einfach gern zu!


Favorit 1:

und Favorit 2 (ein so fantastisches Outfit!):



Nachdem wir den Umzug von vorn bis zum Schluss angesehen hatten... wurden wir müde.
Wir entschieden uns, zu mir zu fahren und erstmal etwas zu trinken. Baileys Caramel!
Bei mir angekommen haben wir uns umgezogen.